Vorteile von BIM im Facility Management

Aktualisiert: 27. Okt.

Das Building Information Modeling (BIM) nimmt immer mehr an Bedeutung im Bausektor zu, so auch im Facility Management. Ob Informationen zur Darstellung des Gebäudes oder technische Daten, BIM bietet eine Fülle an relevanten Informationen, die den Betrieb eines Objekts optimieren.

Der Lebenszyklus eines Gebäudes besteht aus verschiedenen Phasen: Entwurf, Planung, Bau, Wartung und Nutzung. Bisher kam BIM vor allem in den ersten drei Phasen zum Einsatz: Entwurf, Planung und Bau. Der Mehrwert der Implementierung von BIM in diesen Phasen besteht darin, dass frühzeitig Probleme entlang des Bauprozesses identifiziert werden können. Eine Problemidentifikation in frühen Phasen erspart dem Bauherrn Kosten, sichert die Qualität sowie die Einhaltung des zeitlichen Rahmens im Projekt. BIM ist dabei als Kooperationsplattform für alle am Bau Beteiligten zu verstehen.

Wenn BIM auch während der Wartungs- und Nutzungsphase genutzt wird, bleiben wichtige Daten erhalten und können so aus der Entwurfs- und Bauphase wiederverwendet werden. Dies erleichter den Übergang von der Bauphase und der Gebäudeübergabe zur Nutzungs- und Wartungsphase. Hier bietet BIM einen großen Mehrwert, beispielsweise auf dem Gebiet der Wartungsplanung. Wenn anhand der Materialliste aus der Entwurfs-, Planungs- und Bauphase ein mehrjähriger Wartungsplan erstellt wird, entsteht bereits ein guter Einblick in die notwendige Wartung bzw. Instandhaltung und deren Kosten auf lange Sicht in der Nutzungsphase. BIM kann auch räumliche Daten liefern, die für das Flächenmanagement oder Raumplanungsprozesse im CAFM verwendet werden können. Das Facility Management benötigt diese Daten, um Gebäude warten und nutzen zu können. BIM bietet alle notwendigen Daten für den Entwurfs- und Bauprozess strukturiert und abrufbar.

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